Texte und Bilder
 
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Philosophie

Martin Koch versucht, in der Gestaltung der Violine aus dem Holz des einst lebenden Baumes dem Bau menschlicher Stimme nahe zu kommen, um im Rahmen der Entwicklung neuzeitlicher Musikkultur mit der Knaben- und Frauenstimme sowie dem Ensemble in einen gemeinschaftsstiftenden und selbstbestimmten musikalischen Dialog zu treten, der für ihn als herausfordernder kulturgeschichtlicher Hintergrund im Zentrum seines geigenbauerischen Schaffens steht. Aus dieser beruflichen Verbundenheit mit einem wesentlichen emanzipatorischen Grundimpuls menschheitlicher und gesellschaftlicher Entwicklungsgeschichte, entsteht für ihn als notwendige Vorrausetzung und Inspirationsquelle für ein nachhaltiges geigenbauerisches Schaffen eine wichtige instrumentenbau-künstlerische Konsequenz auf der Höhe der Zeit: Die Mitarbeit an der baukünstlerischen Gestaltung Europas zu einem menschheitlich beispielhaften gesellschaftlichen Klangkörper (siehe dazu >> hier ).

Aus diesem Geist versucht er mit inzwischen 33 jähriger Berufserfahrung in seiner Arbeit den damit verbundenen Anspruch künstlerischer Zeitgenossenschaft mit handwerklich hochwertigen, einzigartigen und charaktervollen Instrumenten zu verwirklichen. Deren reichhaltigen, vollen Klanges er sich - seiner Kundschaft zufolge - rühmen darf. Die kulturelle Ursprünglichkeit seines Geigenbauhandwerks bietet ihm aber auch andererseits eine breite Grundlage für pädagogische Perspektiven aus einem im Praxisfeld gewonnenen vertieften Geschichtsverständnis.